Marina, eine 18-jährige Waise, reist nach Galicien (Spanien), um die Unterschrift ihrer Großeltern zu erhalten, die sie für ein Stipendium benötigt. Umgeben von unbekannten Verwandten kommen alte Gefühle, heikle Momente und verborgene Wunden wieder zum Vorschein, während sie nach und nach die bruchstück- haften Erinnerungen an ihre Eltern, die sie kaum gekannt hat, zusammenfügt.
Carla Simón (1986) ist katalanische Drehbuchautorin und Regisseurin. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf und Teil einer großen Familie voller Geschichten, studierte sie Audiovisuelle Kommunikation in Barcelona und absolvierte einen Master an der London Film School. Ihr autobiografisches Debüt Verano 1993 (2017) gewann den Preis für den besten ersten Film und den Generation Kplus Grand Prix der Berlinale, drei Goyas und vertrat Spanien bei den Oscars 2018. Der Kurzfilm Letter to my mother for my son (2022) wurde bei den Giornate degli Autori in Venedig gezeigt. Ihr zweiter Spielfilm Alcarràs (2022) gewann den Goldenen Bären bei der Berlinale, wurde auf über 90 Festivals gezeigt und vertrat Spanien bei den Oscars 2023. Romería, ihr dritter Spielfilm, feierte Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb von Cannes.
