Dieser nächtliche Dokumentarfilm begleitet eine Gruppe von Schleuser:innen, die in Zelten an der bewaldeten Grenze zwi- schen Serbien und Ungarn leben. Der Film wurde vollständig bei Nacht und mit minimaler Ausrüstung gedreht. Das Flackern von Feuern und Handybildschirmen beleuchtet das Kochen, Warten und Planen der Grenzüberquerungen. Fragmentarische Gespräche offenbaren die ver- worrenen Beziehungen zwischen Migrant:innen, Schmuggler:innen und Grenzbehörden.
Federico Cammarata (*1993 in Livorno, Italien) ist ein italienischer Dokumentarfilmer, Kameramann, Editor und Produzent. Er studierte Regie des Dokumentarfilms am Centro Sperimentale di Cinematografia (Sicilia) in Palermo. Seine Arbeiten entstehen meist in enger Zusammenarbeit mit Filippo Foscarini; gemeinsam realisieren sie Filme in einem minimalistischen, feldarbeit‑basierten Stil. Cammarata ist bekannt für seine visuelle Sensibilität hinter der Kamera und seine immersive Herangehensweise an soziale Themen und menschliche Grenzsituationen.
