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Der Kulturverein FILMCLUB wurde 1978 gegründet. Ziel ist es, niveauvolle Filme einem interessierten Publikum vorzuführen.
Anfangs wurden einmal in der Woche in Bozen Literaturfilme und themenbezogene Filmreihen gezeigt.

Anfang der 80er Jahre gab es die ersten Außenstellen des FILMCLUBs in Meran, Bruneck, St. Ulrich und Brixen. Später kamen die Sektionen in Schlanders und Auer dazu.

Ab März 1983 mietete der FILMCLUB Bozen einen „Keller“, den er zu einem 50 Plätzekino in Eigenregie umbaute. Von da an gab es ein fixes Programm. Große Erfolge in dieser Zeit waren Filme von Wim Wenders, Werner Herzog, R. W. Fassbinder und Jim Jarmusch.

Wegen einer nächtlichen Polizeiaktion musste dieses „Untergrundkino“ 1988 geschlossen werden. Zur selben Zeit baute der FILMCLUB aber schon an seinem 2. Kinosaal in derselben Straße. Diesmal mit Hilfe der öffentlichen Hand und nach allen Regeln der Kunst.

Von nun an hatte Bozen endlich sein Programmkino mit 99 Sitzplätzen.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden „Bozner Filmtage“ folgten bekannte Regisseure der Einladung, nach Bozen ins FILMCLUB-Kino zu kommen: Margarethe von Trotta, Herbert Achternbusch, Michael Verhoeven, Fred Zinnemann (!), Dana Vavrova, Tonino Guerra und Mario Monicelli waren ebenso zu Gast wie Schauspielerin Marianne Sägebrecht u.v.a.

Ständiger Platzmangel war der Grund, weshalb sich der FILMCLUB um das angrenzende CAPITOL-Kino bemühte, das in den 50er Jahre gebaut wurde und in letzter Zeit immer mehr zu verkommen schien.

Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Eigentümer und mit Land und Gemeinde wegen der Finanzierung des Projektes konnte das Kino übernommen werden.

Ein Jahr lang wurde das alte Kino umgebaut und im April 2001 konnte der FILMCLUB ein modernes 3-Saalkino eröffnen.

Lesetipp: „30 Jahre Filmclub Bozen“, Diplomarbeit von Mag. phil. Kathrin Geiser

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