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Euregio YOUNG Jury

Vorführungen des Euregio YOUNG Jury Siegerfilms 2022: „BABAI“ von Visar Morina

Der Siegerfilm der Euregio YOUNG Jury, bestehend aus den 9 Schüler:innen Mark Jakob Brugnara, Filippo Dalmonego, Nadine Gassner, Chiara Maria Haas, Sofia Incurvati, Josephine Kauschke, Allegra Longhin, Elena Schiberna, Ida Walder  ging im April 2022 an „Babai“ von Visar Morina.

Der Film tourt nun in Anwesenheit des Regisseurs Visar Morina und der Euregio YOUNG Jury durch die Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino. Er wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Innsbruck: Dienstag, 15. November 2022, 10.30 h im Leo Kino

Anmeldungen: ramon.scamoni@leokino.at +43-512-560470

Bozen: Mittwoch, 16. November 2022, 9.15 und 10.30 h im Filmclub

Anmeldungen: https://www.filmclub.it/de/online-anmeldung-kino-und-schule/

Trento: Donnerstag, 17. November 2022, 10.30 h

(genaue Infos folgen)

Der Eintrittspreis pro Schülerin und Schüler beträgt 5,00 €, in Innsbruck 5,50 €. Die Lehr- und Begleitpersonen gehen frei.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Irene Egger: egger@filmfestival.bz.it

Zum Film:
BABAI, (104‘), KOS/MK/FR, 2015, Visar Morina,
(In Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Ein zehnjähriger Junge aus dem Kosovo folgt in den 1990er-Jahren den Spuren seines Vaters, der sich nach Deutschland absetzte, und macht sich, ganz auf sich allein gestellt, auf eine gefahrvolle Reise quer durch Europa. Das mit viel melancholischem Humor grundierte Drama dreht sich um einen Vater-Sohn-Konflikt, spart aber auch die Tristesse des historischen Zusammenhangs nicht aus.

Die Jurybegründung:
„Im Laufe der letzten Woche haben wir uns detailliert mit fünf Filmen des Festivals auseinandergesetzt. Die Entscheidung fiel auf einen Film, der er eine Realität zeigt, die geografisch nahe liegt, aber uns dennoch fremd ist. Auch wenn der Film in der Vergangenheit spielt, ist das Thema immer noch aktuell, was ihn zeitlos macht. Hier wird durch geschickte Kameraführung, authentische Inszenierung und eine klare Struktur die emotionale Bindung zwischen den Hauptfiguren heraus gearbeitet. Immer wieder findet der Film ein gutes Maß zwischen den Stärken des Kindes und dessen Verletzlichkeit, wodurch gezeigt wird, dass es seiner Kindheit beraubt wurde“.