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Wie kann eine Minderheitensprache innerhalb einer kleinen Gemeinschaft überleben? Wie sind Minderheitensprachen und -dialekte mit alten Traditionen verbunden, die entweder geschützt und gefördert werden oder durch die Geschwindigkeit und den Lebensstil der heutigen Zeit bedroht sind?

Diesen (und vielen anderen) Fragen widmet sich die Sektion „Kleinsprachen DOC“, die in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und dem Masterstudiengang Angewandte Linguistik organisiert wird, und die auch dieses Jahr eine Reise durch nahe und ferne Gebiete anbietet. Dabei wird der Blick auf die Erfahrungen indigener Gemeinschaften und Sprachen in einer postkolonialen Gegenwart (die Mapuche in Chile, die Bubi in Guinea) geworfen, sowie auf Minderheitensprachen, die tief im Territorium verwurzelt sind – Ladinisch in Südtirol – oder aber völlig an den Rand gedrängt werden, wie das Romani in Italien; schließlich wird auch gezeigt, wie selbst jene Sprachen, die als „Dialekte“ oder „Geheimsprachen“ gelten, starke Identitätsträger für die Gruppen sein können, die sie verwenden.

Das Programm:

Die Filmreihe wird kuratiert von: Silvia Dal Negro (UniBz), Daniele Ietri (UniBz), Daniela Veronesi (Unibz) und Eleonora Mastropietro (Università di Milano).

 

 

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SILABARIO, Marine de Contes