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Update 21.04.2020: Verschoben auf 2021

Die Werkschau am BFFB ist der Filmemacherin Carmen Tartarotti gewidmet

Carmen Tartarotti wuchs in den 1950er Jahren in Latsch, im Vinschgau auf. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Politik in Frankfurt am Main. 1981 realisierte sie ihren ersten experimentellen Kurzspielfilm Kribus-Krabus-Domine, der 2019 in der Retrospektive „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ auf der Berlinale gezeigt wurde. Er stellte den Beginn einer freien, unabhängigen Filmarbeit dar. In der Folge widmete sich Carmen Tartarotti dem Dokumentarfilm, wählt ihre Filmthemen vorwiegend selbst und zeichnet als Autorin, Regisseurin und Produzentin.

Über Ihre Filmarbeit sagt sie: „Es ist der schmale Grat zwischen Realität und Poesie, der mich interessiert. Es gibt so viele unbeachtete Dinge, die uns umgeben. Erst wenn eine spezifische Aufmerksamkeit in einem vorhanden ist, eine gewisse Spannung und die Bereitschaft sich damit zu beschäftigen, kann sich etwas entzünden. Es ist ein bisschen wie mit der Liebe. Es braucht den erotischen Moment”. Die Filmemacherin lebt und arbeitet in Berlin.

In der Werkschau werden ausgewählte Filme gezeigt, wie Kribus-Krabus-Domine (1981), 1 Häufchen Blume, 1 Häufchen Schuh (1991), Paradiso del Cevedale (1993), Das Schreiben und das Schweigen (2009) und Wir können nicht den hellen Himmel träumen (2014). In einem Werkstattgespräch wird Carmen Tartarotti über ihre Herangehensweise als unabhängige Filmemacherin sprechen. Die Werkschau entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centro Culturale Trevi.

© Robert Newald_Viennale
Foto: Robert Newald/Viennale