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Was bedeutet es, eine Sprache zu sprechen, die von den meisten Menschen in der Umgebung nicht geteilt wird? Wie hält man eine Minderheitensprache innerhalb einer kleinen Gemeinschaft lebendig und was ist der Sinn davon?

Diesen (und vielen anderen) Fragen widmet sich die Reihe „Kleinsprachen DOC“, die in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und dem Masterstudiengang Angewandte Linguistik organisiert wird.

„Kleinsprachen DOC“ ist eine Reise durch nahe und ferne Gebiete, die zwei verschiedenen Pfaden folgt: Einerseits der Erhaltung von Minderheitensprachen, die tief im Land verwurzelt sind (frankoprovenzalisch, sardisch, friaulisch), und andererseits der Entdeckung, dass selbst „große“ Sprachen klein werden, wenn sie von Migrant*innen als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen neuer und alter Heimat fungieren, wie es für das Englisch der „Dreamers“, die nach Mexiko-Stadt zurückkehren, geschieht, oder für das Kreolische der Haitianer in Chile und für das Italienisch der Krim.
Jede Situation ist anders, jede Minderheit hat ihre eigenen Besonderheiten, aber der innere Blick, den diese Filme bieten, lässt uns schlussendlich ein ähnliches Gefühl wahrnehmen. Kurator*innen der Reihe sind Silvia Dal Negro, Daniele Ietri, Daniela Veronesi und Eleonora Mastropietro.

 

Kleinsprachen DOC 1 (Filmblock 1)
+ Sotto le stelle fredde di Stefano Giacomuzzi
+ Bar Seui di Andrea Deidda
+ Little LA, Fernanda H. García Besné

Kleinsprachen DOC 2 (Filmblock 2)
+ Ferro di Alessio Zemoz
+ Castaways of Kerch di Stefano Conca Bonizzoni
+ Zanmi, Rubén Sánchez

Die Tickets zu den Filmen dieser Reihe können Sie hier erwerben..

 

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Sotto le stelle, Stefano Giacomuzzi