Stefan Ruzowitzky

Jahrgang 1961, studierte er in seiner Heimatstadt Wien Theaterwissenschaft sowie Geschichte. Zunächst war Ruzowitzky als Theaterregisseur und Autor von Hörspielen tätig. Es folgten Arbeiten fürs Fernsehen, Werbespots und Musikvideos. Sein rasantes Kinodebüt TEMPO (1996) wurde beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken mit dem Förderpreis der Jury ausgezeichnet und wies den österreichischen Filmemacher als Vertreter eines international orientierten, populären Kinos aus. Diesen Ansatz entwickelte Stefan Ruzowitzky mit dem prämierten Alpen-Western DIE SIEBTELBAUERN (1998) und ANATOMIE (2000) weiter.

Nach diesen erfolgreichen Genre-Arbeiten feierte das KZ-Drama DIE FÄLSCHER auf der Berlinale 2007 Premiere, 2008 wurde DIE FÄLSCHER, mit dem niederösterreichischen Schauspieler Karl Markovics in der Hauptrolle, mit dem Oscar® als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Ruzowitzkys Spektrum ist weit gefasst, es sei „sozusagen mein Programm. Es hat mich immer schon interessiert, verschiedene Dinge auszuprobieren, und so ist es geblieben“, sagt er in einem Interview mit dem ORF. Ob Kinderbuchverfilmung (HEXE LILLI – DER DRACHE UND DAS MAGISCHE BUCH), Thriller (COLD BLOOD – KEIN AUSWEG. KEINE GNADE), Dokumentarfilm (DAS RADIKAL BÖSE) oder die Literaturverfilmung (NARZISS UND GOLDMUND) – Stefan Ruzowitzky ist jemand, der gerne die Komfortzone verlässt.

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