Bilder zeigen den Versuch eines filmischen Porträts der katalanischen Dichterin Lala Blay, das ich vor 20 Jahren unvollendet gelassen habe.
Sie liest ihre Gedichte im Garten ihres Elternhauses, denkt nach, wartet, verzweifelt manchmal, lacht und spa- ziert durch den Wald... Wir sehen ver- schiedene Ecken des Gartens, Bäume, Katzen, viele Katzen, Berge, Schatten und Geister. Es gibt auch andere Bilder, zu denen die Bilder, die ich einst gedreht habe, eine Affinität haben: Fragmente von Filmen, Büchern und Dichtern, Malern, Gemälden ... die mich immer noch verfolgen. Es gibt auch Musik und es gibt Verlust ...
und sogar eine Art Magie.
Während die Bilder aufeinander folgen, sitze ich vor dem Bildschirm und lese meinen Text. Ein Monolog... oder ist es ein Dialog? Mit den Bildern? Mit der Poesie? Mit dem Publikum? Ich erzähle, warum ich Lala filmen wollte, und spekuliere, warum ich es nicht geschafft habe. Was bedeutet es, Bilder zu machen? Was wäre,
wenn das Erstellen von Bildern nichts anderes wäre, als sie als einen Ort
der Zuneigung und Zugehörigkeit anzuerkennen? Einen Ort, den wir als Zuhause bezeichnen könnten? Und was wäre, wenn diese Verbindung zerbrochen wäre? Dieser Lovesong ist ein Versuch, zu den Bildern zurück- zukehren, die man einst geliebt hat und zu denen man gehörte. Es ist
ein Essay, um die verlorene Stimme wiederzufinden, und eine Reflexion über die Möglichkeit, wieder etwas
zu schaffen. Es ist ein Film, der nur existieren kann, wenn ich ihn erzähle.
